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Aktuelles

Hier erhalten Sie laufend aktuelle Infos aus dem Gemeindeleben, die nicht einem bestimmten Gottesdienst oder einer Gruppe zugeordnet sind.

Eintauchen in die Zeit um 1517

Für eine Woche leben, wie es zur Zeit der großen Reformation war. Die Diakoninnen Renata Friede und Sabine Junak entwickelten ein Live-Rollenspiel, bei dem die TeilnehmerInnen eigene Erfahrungen mit der Zeit des Mittelalters machen konnten. Ein kompetentes Helferteam (Lars Schöler/Elze, Marlies Schramm/ Adensen, Johanna Kapahnke/Wolfenbüttel, Laura Heynlein/Eitzum, Lea Martins/ Betheln,Tim Jordan/Heyersum, Greta und Paul Friedrich/Burgstemmen) stand ihnen dabei zur Seite. Gemeinsam erlebten und durchlitten sie Lebensabschnitte von Martin Luther und Katharina von Bora. Sehr aufgeregt waren die Kinder, als sie durch einen Trick Nonnen und Mönche wurden und so dem Abt ewige Treue schwören mussten. Ebenso spannend war die Entführung der Nonne aus dem Kloster (Haus Escherde).

Jeden Tag nach dem Mittagessen wurde einfach im Pfarrgarten gespielt. Ein Höhepunkt war die Ausfahrt auf dem Anhänger in den Wald. Ein Dank-Gottesdienst zur Befreiung der Nonnen aus dem Kloster rundete das Programm der Woche ab.

Sabine Junak 

Zeitlos – What do you need?

Sommer-Jugendfreizeit 2017 Norwegen

Nachts 23:30 Uhr, Kirchbrink, Familien und Reisegepäck. Alle sehen müde und die Eltern auf Grund der Uhrzeit leicht genervt aus.

Zwei Wochen später: morgens 05:00 Uhr, Kirchbrink, müde Eltern. Aus einem Reisebus steigen Jugendliche, die auch müde aber gleichzeitig total glücklich aussehen. Einige liegen sich mit Abschiedstränen in den Armen, andere machen einen Termin für das nächste Treffen aus.

Was war passiert?
Die Jugendfreizeit 2017.

Der nächtliche Bus führte nämlich zu einem Haus in Norwegen mit eigenem See, Fußball- und Volleyballplatz sowie eigener Sporthalle.

Nachdem die Zimmer erobert und der erste Schock über die vielfältigen Geländemöglichkeiten verdaut war, stand einer der wichtigsten Tagespunkte der nächsten Wochen an: Raubtierfütterung. Wenn eines wichtig war, dann DAS und zwar immer, egal ob gerade der letzte von drei Gängen vertilgt war oder gerade zwei große Kakaos verdrückt wurden. ESSEN! Was gibt’s heute? Wer kocht? Und vor allem: gibt’s noch eine zweite Portion?

Nachdem wir diesen Programmpunkt am ersten Tag erfolgreich absolviert hatten, konnte das Abendprogramm kommen. Dies bestand aus einem Kennenlernabend und einer Abendandacht, gleichzeitig die Einführung in das Freizeitthema „zeitlos – what do you need?“.

Die nächsten Tage bestanden aus einem groß angelegten Kanu-Ausflug, einem Gottesdienst, Keks-Essen spezial, Wä- scheau ängen mit dem Mund, Bibelarbeiten in vier Gruppen, Tatortabend live und weiteren Abendandachten. Am ersten Mittwoch ging es dann zum Ausflug nach Mandal (da wo die Mandalas herkommen, vielleicht...) und zum Kap Lindesnes.

Durch den Ausflug scheinen einige vergessen zu haben, in welchem Zimmer sie normalerweise schlafen (interessanter- weise hatten sie immer die gleichen Zahlendreher..), weshalb wir ein paar Schlafwandler in den kommenden Nächten auf ihre richtige Zimmernummer hinweisen mussten. Das tat aber der Stimmung bei sportlichen Programmen, dem Gesellschaftsspieleabend oder auch den thematischen Workshops keinen Abbruch.

Freitagabend war das Haus mit den Schlafzimmern dann nicht wiederzuerkennen, überall liefen Mädels und Jungs im edlen Outfit auf und ab.

„Hemd in die Hose oder raus?“, „ich hab aber keinen Gürtel dabei!“ oder „kannst du mir mal das Haargel leihen?“ schallte es über die Flure. Der große Abend war gekommen, der Ball-Abend. Nach einem Video wie man sich zu Tisch nicht verhalten sollte, wurde jedes Paar (das am Tag eingeteilt wurde) in den Speiseraum geführt. Nachdem "Norwegens" König und Königin ebenso Platz genommen hatten, folgte ein Abend bei dem die Jugendlichen von zwei Dienern, einer Gauklerin, sowie der Kapellmeisterin samt Putzfrau verwöhnt wurden. Das feine Essen wurde zum Teil am Platz serviert. Nach dem großen Dinner folgte dann der sportliche Teil des Abends: Mit großer Begeisterung und vielen Partnerwechseln wurde die Tanzfläche des Lounge-Kellers erobert und der eine oder andere Discofox oder Walzer abgeliefert.

Nachdem der Wunsch nach mehr Tanzen in den folgenden Tagen immer wieder zu hören war, folgten an den beiden nächsten Tagen Glühlicht-Gerammel (ein Geländespiel bei dem Pflaster und Kühlpacks zwingend auf die Materialliste gehören), Mädchen (Styling & Entspannung) und Jungen (Fußball & Grillen) Nachmittag und ein Gottesdienst. 

„Attack, Attack, Attack“. Montagvormittag. Auf einem Fluss irgendwo in Norwegen. Es war Rafting angesagt - 7 Boote mit einem einzigen Ziel: Weniger nass werden als die anderen. Es folgten zwei Stunden mit paddeln, reinwerfen, reinfallen, Wheely, Klippenspringen und vielem mehr. Die Zeit verging wie im Flug und blieb für viele DAS Highlight der Freizeit. 

Wer noch nie Phil Laude oder Bibi H gehört, zu „Ich und mein Holz“ eine Choreographie entwickelt oder ein eigenes Abendprogramm entworfen hat, hatte an den letzten Abenden ganz klar einen Nachteil – diese waren nämlich nochmal voll gepackt mit begeisternden Spielen und endeten mit einem Farbenfest am hauseigenen See. 

Die letzten Tage vor Ort erlebten wir ansonsten mit Workshops, letzten Bibelarbeiten und Sport sowie Abendandachten. Es wurde also nie langweilig. 

Die Freizeit endete mit einer Morgenandacht im Freien, bei der der Gesang gar nicht verstummen wollte. „holy spirit“ oder „aufstehen, aufeinander zugehen“ hallten noch lange nach. Doch obwohl die Freizeit nicht zeitlos ist, haben wir viel darüber gehört, was wir in unserem Leben brauchen und wirklich zeitlos ist. 

Mit diesen Erfahrungen und begeisternden Momenten konnten wir glücklich die Rückfahrt antreten. 

Das Mitarbeiterteam

Besuchsdienstkreis

Unsere Gesellschaft ist im Umbruch. Man lebt nicht mehr so eng miteinander, wie das früher der Fall war. Erwachsene Kinder müssen für den Job weit wegziehen. Nachbarschaft wird nicht mehr so gelebt wie früher. Was ein deutliches Stück mehr Freiheit bedeutet, führt bei manchem auch zum Gefühl des Alleinseins. Deshalb hat es sich der Besuchsdienstkreis zur Aufgabe gemacht, die älteren Gemeindeglieder an ihrem Geburtstag zu besuchen. Für viele ist es schön zu merken: Ich werde wahrgenommen, an mich wird gedacht.

Zur Zeit besteht der Besuchsdienstkreis aus elf Damen und Herren, die im Namen der Gemeinde die Glückwünsche überbringen. In aller Regel freuen sich die Jubilare sehr und viele wünschen sich am Geburtstag wieder „ihren“ Besuchs- dienstmitarbeiter. Und auf der anderen Seite ist die Erfahrung vieler Besucher, dass es ihnen gut getan hat, anderen eine Freude zu machen.

Altersbedingt sind einige Mitarbeiter ausgeschieden, so dass wir Menschen suchen, die Freude daran hätten, solche Besuche zu übernehmen. Natürlich wird niemand ins kalte Wasser geschmissen. Beim Mitarbeitertreffen werden die Besuche vorbereitet und man kann auch erst einmal eine erfahrene Mitarbeiterin begleiten. Wir treffen uns etwa alle drei Monate, verteilen die Besuche, jeder und jede, wie es ihm und ihr möglich ist.

Wer sich also vorstellen könnte mitzumachen, melde sich doch einfach im Pfarrbüro, bei Pastor Piehl oder schreibe eine E-Mail an unsere Gemeinde. 

Weihnachten im Schuhkarton

Juri, 5 Jahre alt aus Weissrussland erhält einen Karton aus Nordstemmen!

Im April diesen Jahres sind wir als Organisationsteam von Nordstemmen zu einem überreginonalen Treffen von Weihnachten im Schuhkarton in Hannover gewesen, wo wir viele hauptamtliche Mitarbeiter aus Berlin trafen und viele Ehrenamtliche aus ganz Niedersachsen. Es gab dort einen regen Austausch über Neuigkeiten, Änderungen und auch Berichten von den Verteilungen 2016. Ein Bericht hat uns besonders bewegt, erfreut und beflügelt uns in unserem weiteren Engagement für diese Aktion. Juri, ein fünfjähriger Junge aus Weissrussland, der in einer Pflegefamilie lebt, bekam im Januar 2017 einen Schuhkarton überreicht, der in unserer Sammelstelle gepackt wurde (in Weissrussland wird Weihnachten am 6. Januar gefeiert).

Hier ist seine Geschichte:

Juri ist das jüngstes Pflegekind von Olga und ihrem Mann. Sie leben zusammen mit einem eigenen und insgesamt acht Pflegekindern in einem staatlich geförderten Haus, das genau für diesen Zweck der Pflegefamilie gebaut wurde, in der Nähe von Tschernobyl. Drei ihrer insgesamt vier leiblichen Kinder sind bereits erwachsen.

„Ich liebe Kinder! Und meine eigenen wurden so schnell groß. Ich bin froh, dass ich Kindern, die aus zerrütteten Familienverhältnissen kommen oder niemanden mehr haben, ein neues Zuhause geben kann“, strahlt Olga.

Pflegemutter zu sein ist für sie eine Lebensaufgabe. Als Mitarbeiter von Weihnachten-im-Schuhkarton die Familie im Januar zuhause besuchen, zeigt Juri ganz stolz jedes einzelne Zimmer, jedes Kuscheltier und – davon ist er am meisten begeistert – die Weihnachtsdekoration. Jede einzelne Lichterkette im Haus knippst der kleine Juri an und ist ganz aus dem Häuschen. Im Interview mit Olga erfahren die Mitarbeiter auch warum: Dies ist sein erstes Weihnachtsfest. Seine leibliche Mutter ist alkoholabhängig, ein weitverbreitetes Problem in Weißrussland und besonders dieser wirtschaftlich schwierigen Gegend. Oft gab es für ihn in der Vergangenheit nicht genug zu essen, das wenige vorhandene Geld wurde in Schnaps und Zigaretten gesteckt. In seiner Not aß Juri oft die übrig gebliebenen Zigarettenstummel.

„Als wir Juri bei uns aufnahmen, wollte er am Anfang nichts Anderes als Essen. Er hat wirklich alles gegessen, was ich gekocht habe. Jeden Morgen kam er zu allererst in die Küche und fragte mich, ob es heute etwas zu essen geben würde und jeden Morgen antwortete ich: ‚Ja, es gibt etwas zu essen‘. Dann vergewisserte er sich immer noch einmal mit einem Blick in die Brottrommel, dass tatsächlich etwas da ist. Erst dann ging er spielen oder machte sich für den Kindergarten fertig“, berichtet Olga.

Die Pflegeeltern sind dankbar, ihren Kindern ein ordentliches Dach über dem Kopf und immer genug zu essen bieten zu können. Zu Weihnachten besorgte Olgas Mann kleine traditionelle Tontöpfe als Geschenk für die ganze Familie, in denen Olga ein besonderes Festessen für alle vorbereitete. Geschenke für jedes Kind können sie sich nicht leisten. Umso mehr freuen sie sich, dass sie Kontakt zur örtlichen Kirchengemeinde haben. Hier organisiert der Pastor in diesem Jahr eine ganz besondere Weihnachtsfeier – mit „Weihnachten im Schuhkarton“. Er ist froh durch die Aktion eine Brücke zu den Menschen im Ort bauen zu können: „Die Menschen hier haben mit vielen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Die Gefahr, die von der Radioaktivität ausgeht ist nicht sichtbar und scheint von den meisten hier schon vollkommen vergessen zu sein".

Olgas Kinder fahren zusammen mit den Mitarbeitern von Weihnachten im Schuhkarton zum nur wenige Minuten entfernten Gemeindehaus. Hier haben ehrenamtliche Mitarbeiter der Kirche ein buntes Programm vorbereitet: Es wird gesungen, ein Gedicht von Kindern vorgetragen und lustige Spiele mit Luftballons gespielt. Mit wenigen Mitteln aber unglaublich viel Herz erleben die Kinder einen Nachmittag voller Freude und liebevoller Aufmerksamkeit für die Kleinen. Und dann wurden endlich die Schuhkartons verteilt. Juris Blick beim Öffnen seines eigenen Päckchens ist unbezahlbar. Eine Mütze, ein Schal, ein Fußball samt Pumpe, ein Taschenrechner und Stifte, sowie eine Packung mit gleich drei Zahnbürsten befinden sich unter anderem darin. Zuhause zeigt Juri seiner Pflegemutter stolz seine neuen Geschenke. Für die Zahnbürsten ist Olga besonders dankbar, denn solch einfache Dinge sind hier sehr teuer. Auch Juri ist begeistert: „Eine Zahnbürste nehme ich mit in den Kindergarten, eine behalte ich hier und die dritte hebe ich gut auf, wenn eine dann kaputt ist!“ erklärt der Fünfjährige lautstark und steckt alle mit seiner Freude an.

Um hoffentlich noch vielen Kindern wie Juri zu Weihnachten eine Freude zu machen, werden wir in diesem Jahr in Nordstemmen wieder eine Sammelstelle für Weihnachten-im-Schuhkarton haben.

Wenn Sie einen Schuhkarton spenden möchten, dann brauchen Sie nur Folgendes zu tun: Ein ausgedienter Schuhkarton wird mit Weihnachtspapier beklebt und gefüllt mit verschiedenen nützlichen und schönen neuen Dingen: Kleine Spielzeuge, Schul- und Hygieneartikel, etwas zum Anziehen, eine Tafel Schokolade... und ein persönlicher Gruß evtl. mit Foto. Weitere Vorschläge befinden sich im beigefügten Flyer. Verschließen Sie den Schuhkarton mit einem Gummiband und geben Sie ihn spätestens bis zum 15. November ab.

Abgabestellen sind:

  • Pfarrhaus, Friderike Piehl, Kirchbrink 1

  • schenken & wohnen, Miriam Brandt, Hauptstr. 61;

  • Andrea Held, Eulenring 24

Eine Spende von 8€ würde helfen, den Transport und die Abwicklung eines Kartons dieser Aktion zu decken. Spendendosen hierfür be nden sich in Abgabestel- len.

Bei Fragen melden Sie sich gerne unter: 05069/8067717 Im Namen des Weihnachten-im-Schuhkarton-Teams 

Andrea Held 

 

500 Jahre Reformation - Sola Scriptura

Vor vielen Jahren erlaubten sich einige Jungen mal einen frechen Silvesterscherz. Sie stahlen aus der Dorfkirche die große Altarbibel. Zu Hause schnitten sie respektlos in das Innere ein großes Loch, verbargen darin einen Knallkörper und verbanden einen Zünder mit dem Deckel des Buches. Gut verpackt legten sie die Bibel nachts vor die Pfarrhaustür. Am Neujahrsmorgen entdeckte der Pfarrer das Paket, öffnete es und fand darin die gestohlene Bibel. Voller Freude öffnete er das Buch. Da gab es einen lauten Knall, und dem Pfarrer flogen die Fetzen um die Ohren. Vom Schreck erholt und vom Dreck gesäubert, ging der Pfarrer in die Kirche und begann seine Neujahrspredigt mit der Geschichte von der explodierenden Bibel: „Wer dieses Buch öffnet, muss mit Explosionen rechnen. Denn in diesem Buch ist Dynamit Gottes, seine lebensverändernde Kraft enthalten!”

Es ist unbestreitbar, dass die Bibel das einflussreichste Buch der Welt ist. Sie war das erste gedruckte Buch (Gutenberg-Bibel), ist das teuerste Buch der Welt (Evangeliar Heinrich des Löwen), es ist das meistübersetzte (etwa in 2400 Sprachen) und meistverbreitete Buch. Jedes Jahr werden etwa 30 Millionen Bibeln gedruckt. 

Warum ist das so? Während viele Menschen, auch Theologen, denken, die Bibel sei eine Sammlung alter Geschichten und menschlicher Überlieferungen, wissen Christen: Gott selber spricht durch die Bibel. Er hat die Autoren der unterschiedlichen biblischen Bücher so geleitet, dass er in der Bibel und durch sie spricht. Sie ist die Offenbarung, die Offenlegung, seines Willens.

Der Blick in die Geschichte der Kirche zeigt: Die Bibel war immer anstößig für die Menschen. Zur Zeit der ersten Christen machten sich die Bewohner des Römischen Reiches lustig über die Sonntagsruhe der Christen, über ihre Beschränkung der Sexualität auf die Ehe, ihre Weigerung, den Kaiser als Gott zu verehren. Dennoch war das Leben der Christen so überzeugend, dass viele dann doch Jesus nachfolgten. Im Mittelalter suchten viele „christliche“ Bischöfe Macht und Reichtum, statt sich für die Menschen einzusetzen, wie Jesus es fordert. Entsprechend ignorierten sie solche Bibelstellen. Und im 3. Reich wurde gar ganze Passagen in der Bibel geschwärzt, wo Jesus zum Frieden aufruft oder die Juden als Gottes Volk bezeichnet werden.

Die Bibel passt nie, weil Gottes Wort die Menschen zurechtweisen, auf den rechten Weg weisen, will. Das ist nicht populär. Heute so wenig wie früher. Aber die Zeiten, in denen sich die Kirche nicht an die Bibel gehalten hat, waren schlechte Zeiten für die Kirche, aber auch für die Menschen. Wenn die Christen sich an Gottes Wort gehalten haben, hat sich das segensreich ausgewirkt, etwa beim Aufbau der Krankenpflege in Europa, beim Kampf gegen die Sklaverei oder bei der Friedlichen Revolution 1989 in der DDR.

Moden und Einstellungen kommen und gehen, die Bibel hat sich in den letzten 2000 Jahren als verlässlich erwiesen. Martin Luther war es wichtig, die Kirche nicht auf menschliche Meinungen zu gründen. Deshalb wollte er alles Handeln an der Bibel messen lassen. Sie ist die norma normans, der maßgebende Maßstab für alles kirchliche Handeln bei den Evangelischen.

Dabei soll jeder diesen Maßstab auf sein Leben anlegen können. Deshalb übersetzte Luther die Bibel ins Deutsche und forderten die Einführung der allgemeinen Schulpflicht.

Denn nur durch die Bibel erfahren wir, wie Gott ist und wie sein Wille für unser Leben ist. Dabei war es für die Reformatoren wichtig, die Bibel von Christus her auszulegen. Deswegen ist es auch unsachgemäß einzelne Bibelverse aus dem Zusammenhang zu reißen. Wir müssen die Bibel von Jesus her lesen. Wenn wir das tun und uns daran halten, dann steht unser Leben auf einem festen Grund. Selbst wenn um uns herum alles in die Luft fliegt.

 

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