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Aktuelles

Hier erhalten Sie laufend aktuelle Infos aus dem Gemeindeleben, die nicht einem bestimmten Gottesdienst oder einer Gruppe zugeordnet sind.

Workshops der Kinder- und Jungendarbeit

Am 25. Mai 2018 finden von 16 bis 19 Uhr Workshops für Kinder- und Jugendliche in der St. Johannisgemeinde statt. 

Wann: 25.05. - 16-19 Uhr

Treffpunkt: Kirchbrink, Nordstemmen

Kosten: 2,50 €

Gemeinsamer Abschluss am Lagerfeuer (bei geeignetem Wetter). Bitte Anmeldung via Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Folgende Workhops werden angeboten:

  • Töpfern mit Jessica, Melanie und Tristan

  • Seife und Badekugeln entstehen mit Gina, Melina, Hanna G. und Jasmina

  • Schnitzel jagen mit Daniel, Jonas, Joost und Lina

Jubiläum des Johannis-Saals

Das älteste Haus in Nordstemmen ist unser Küsterhaus. Es wurde 1799 errichtet als erstes Schulhaus. Sein Name entwickelte sich, weil die Lehrer, die früher ihre Wohnung über dem Schulzimmer hatten, früher auch Küster waren. Bis in die 1960er Jahre wohnte dort auch unser Küsterehepaar Bartels darin. Danach verfiel das Haus zusehends, weil auch schon vorher wenig zu seiner Erhaltung getan worden war.

Die Sanierungsarbeiten begannen 1980. Vorrangig musste zunächst die eingedrungene Feuchtigkeit bekämpft werden. Dazu wurden das Dach und die Fundamente saniert. Danach begann der Innenausbau mit zwei Räumen, Teeküche, Heizung und Toiletten im Erdgeschoss und die Wiederherstellung der Wohnung im Obergeschoss. Der letzte Bauabschnitt schließlich war der Umbau der angebauten Scheune mit den Stallungen zu einem gottesdienstlichen Raum, dem Johannis-Saal. Und der wurde am 17. Oktober 1987, also vor 30 Jahren, feierlich eingeweiht mit einem großen Gemeindefest.

Niemand hatte anfangs geglaubt, dass wir in den sieben Jahren die Summe von 493.000 DM (251.681 Euro) für dieses Projekt aufbringen könnten. Neben der Kirchengemeinde und dem Kirchenkreis beteiligten sich der Landkreis, die politische Gemeinde und die Landeskirche an den Kosten.

Mit dem Johannis-Saal haben wir einen würdigen Raum für Andachten, Feiern, Kirchenchor, Bibel- und Altenkreis gewonnen, der nicht mehr wegzudenken ist.

Heinz Ebeling

Neues Geläut

Unsere drei großen Kirchenglocken werden aller Erfahrung nach nicht mehr sehr lange halten. Sie bestehen aus Gusseisen und läuteten 1948 zum ersten Mal. Sie ersetzten ihre drei Vorgängerinnen, die im 2. Weltkrieg abgegeben werden mussten. Deren Bronze wurde für den "Endsieg" gebraucht.

Schon im Dezember 1045, also sieben Monate nach Kriegsende, machte die Glockengießerei Weule aus Bockenem ein Angebot für drei eiserne Glocken. Drei Jahre später wurden sie geliefert. Sie läuten jetzt seit fast siebzig Jahren und sind bedroht durch Rostfraß und Sprunggefahr. Sie tragen keine Krone (die klassische Aufhängung), keine Inschrift und die Joche und Glockenstühle sind aus Stahlträgern gebaut, statt wie seit Jahrhunderten aus Holz.

Ein neues Geläut wird nach heutigen Schätzungen etwa 180000€ kosten, die Hälfte davon für die Glocken selbst, der Rest für die Glockenstühle, die Antriebe und die Montage.

In der Kirche zeigt ein Modell, wie dieses aussehen könnte. Dort finden Sie einen Folder zu dem Projekt und auch die Möglichkeit zum Einlegen einer Spende. 

Für Spenden ab 100€ schenken wir Ihnen eine solche Messingglocke, hergestellt in einer richtigen Glockengießerei. Natürlich gibt es eine Spendenbescheinigung, auch für kleinere Beträge. Allerdings müssten Sie uns in diesem Fall namentlich bekannt sein. 

Heinz Ebeling

Spenden können Sie auch über unser Spendenkonto:
Kirchengemeinde Nordstemmen
IBAN: DE32 2595 0130 0027 0894 99
BIC: NOLADE21HIK
Vermerk: „Glockenfond“

Glocken

Sie sind eindrucksvolle Klangkörper, deren Größe reicht vom Glöckchen, das der Schokoladenosterhase um den Hals trägt, bis zur "Pummerin"; so wird die große Glocke von 1558 im Wiener Stephansdom genannt, die 10,5 t auf die Waage bringt. 

Ein noch weit größeres Exemplar mit einem Gewicht von über 200 t wird in einem alten Lexikon erwähnt (s. Abb.). Sie hing im Moskauer Kreml, wurde 1735 gegossen, ist 6,5 m hoch und hat einen Durchmesser von 6 m. 24 Männer waren nötig, um den Klöppel zu bewegen. Sie ist geborsten und steht heute im Kreml. 

Von diesen Dimensionen sind wir weit entfernt. Die drei Stahlglocken in unserer Kirche bringen es zusammen auf 5,4 t. Die zukünftigen Bronzeglocken, die sie ersetzen sollen, können etwas leichter werden, vielleicht 4000 kg. Bei einem Bronzepreis von um die 9,50€ pro Kilogramm kostet allein das Material fast 40.000 €. Dazu kommen der Guss, die Montage, der Antrieb und neue Glockenstühle. 

Seit Ende vorigen Jahres läuft die Spendenaktion, die bisher schon eine stattliche Summe gebracht hat. Fast ein Dutzend der kleinen Messingglöckchen, die wir für Spenden ab 100 € verschenken, haben schon ihren neuen Besitzer gefunden. 

Hier noch einmal das Spendenkonto: 

 

Kirchengemeinde Nordstemmen

IBAN: DE32 2595 0130 0027 0894 99

Vermerk: Glockenfond 

 

Heinz Ebeling 

 

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