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Aktuelles

Hier erhalten Sie laufend aktuelle Infos aus dem Gemeindeleben, die nicht einem bestimmten Gottesdienst oder einer Gruppe zugeordnet sind.

Jubiläum des Johannis-Saals

Das älteste Haus in Nordstemmen ist unser Küsterhaus. Es wurde 1799 errichtet als erstes Schulhaus. Sein Name entwickelte sich, weil die Lehrer, die früher ihre Wohnung über dem Schulzimmer hatten, früher auch Küster waren. Bis in die 1960er Jahre wohnte dort auch unser Küsterehepaar Bartels darin. Danach verfiel das Haus zusehends, weil auch schon vorher wenig zu seiner Erhaltung getan worden war.

Die Sanierungsarbeiten begannen 1980. Vorrangig musste zunächst die eingedrungene Feuchtigkeit bekämpft werden. Dazu wurden das Dach und die Fundamente saniert. Danach begann der Innenausbau mit zwei Räumen, Teeküche, Heizung und Toiletten im Erdgeschoss und die Wiederherstellung der Wohnung im Obergeschoss. Der letzte Bauabschnitt schließlich war der Umbau der angebauten Scheune mit den Stallungen zu einem gottesdienstlichen Raum, dem Johannis-Saal. Und der wurde am 17. Oktober 1987, also vor 30 Jahren, feierlich eingeweiht mit einem großen Gemeindefest.

Niemand hatte anfangs geglaubt, dass wir in den sieben Jahren die Summe von 493.000 DM (251.681 Euro) für dieses Projekt aufbringen könnten. Neben der Kirchengemeinde und dem Kirchenkreis beteiligten sich der Landkreis, die politische Gemeinde und die Landeskirche an den Kosten.

Mit dem Johannis-Saal haben wir einen würdigen Raum für Andachten, Feiern, Kirchenchor, Bibel- und Altenkreis gewonnen, der nicht mehr wegzudenken ist.

Heinz Ebeling

Christenverfolgung nimmt zu

Der 2. Weihnachtstag, der Stephanustag, ist traditionell dem Gedenken an die Menschen gewidmet, die wegen ihres christlichen Glaubens drangsaliert werden. Während wir bei Keksen, Punsch und Verwandtenbesuchen das Weihnachtsfest ausklingen lassen, müssen viele Christen Angst davor haben, Besuch der unangenehmsten Sorte zu bekommen. Etwa 200 Millionen Christen sind bedroht und müssen wegen ihres Glaubens mit ernsten Konsequenzen für Familie, Besitz, Leib und Leben rechnen. „Christenverfolgung: das sind nicht mehr nur die Schau- er- und Märtyrergeschichten aus den römischen Arenen vor 2000 Jahren. Es ist die erschreckende Gegenwart“, schrieb die Süddeutsche Zeitung vor zwei Jahren.

Die schlimmsten Bedingungen herrschen in Nordkorea, danach kommen viele muslimische Länder. Aber nicht nur dort geht es den Christen schlecht, wie folgender Bericht der christlichen Hilfsorganisation Open Doors zeigt: „Aaron (Name geändert) aus Eritrea traf sich regelmäßig in seiner Wohnung mit anderen Christen. Als ein Nachbar die Polizei darüber informierte, führte diese eine Razzia durch. Schwer bewaffnete Polizisten durchsuchten seine Wohnung und verhafteten alle Anwesenden. Erst nach acht Monaten Untersuchungshaft begannen die Verhöre. Wir wurden mit den unterschiedlichsten Leuten zusammengesperrt. Wir konnten kaum schlafen. Es gab keine Privatsphäre, und das bringt viele Demütigungen mit sich. Wir durften auch nur sonntags für 30 Minuten nach draußen in die Sonne. Weil Aaron sich weigerte, Informationen über andere Christen preiszugeben, kettete man tagelang seine Beine zusammen. Die Strapazen der Haft führten dazu, dass er einen Schlaganfall erlitt und seither teilweise gelähmt ist. Nach zwei Jahren im Gefängnis fiel Aaron in eine tiefe Depression.

Er tröstete sich mit dem Gedanken, dass Gott auch in seiner schwierigen Lage gegenwärtig war. Dies gab ihm die Kraft, andere Christen zu ermutigen, die ebenfalls inhaftiert waren. Er freundete sich sogar mit den Gefängniswärtern an und betete mit ihnen. Inzwischen wurde er überraschend freigelassen.“

Viele versauern allerdings in den Gefängnissen unter menschenunwürdigen Bedingungen. Unbeachtet von der Weltöffentlichkeit. Dabei fürchten die Machthaber dieser Länder kaum etwas so sehr wie schlechte Publicity. Deswegen ist es wichtig, den Blick nicht abzuwenden, unsere Politiker in Deutschland auf dieses Unrecht aufmerksam zu machen und die Christen in den betroffenen Ländern zu ermutigen. Die Hilfsorganisation Open Doors bittet bspw. darum, den verfolgten Christen kurze Ermutigungsbriefe zu schicken.

Viele Menschen in unserem Land fragen sich, warum die Christen in diesen Ländern überhaupt Bedrängungen und Verfolgungen auf sich nehmen. Warum nicht den Glauben in der Öffentlichkeit verleugnen und im Privaten oder im Herzen doch Christ sein. Aber das ist für diese Gläubigen kein Weg. Ihnen steht vor Augen, was Jesus in Matthäus 10, 33 sagt: „Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen Vater.“ Diese Christen wissen: Widerfährt uns hier auch Schlimmes, wird alles vergessen sein, wenn wir bei Gott sind. Deswegen feiern sie auch unter schwierigen Bedingungen Weihnachten.

Nähere Informationen unter www.opendoors.de.

Glocken

Sie sind eindrucksvolle Klangkörper, deren Größe reicht vom Glöckchen, das der Schokoladenosterhase um den Hals trägt, bis zur "Pummerin"; so wird die große Glocke von 1558 im Wiener Stephansdom genannt, die 10,5 t auf die Waage bringt. 

Ein noch weit größeres Exemplar mit einem Gewicht von über 200 t wird in einem alten Lexikon erwähnt (s. Abb.). Sie hing im Moskauer Kreml, wurde 1735 gegossen, ist 6,5 m hoch und hat einen Durchmesser von 6 m. 24 Männer waren nötig, um den Klöppel zu bewegen. Sie ist geborsten und steht heute im Kreml. 

Von diesen Dimensionen sind wir weit entfernt. Die drei Stahlglocken in unserer Kirche bringen es zusammen auf 5,4 t. Die zukünftigen Bronzeglocken, die sie ersetzen sollen, können etwas leichter werden, vielleicht 4000 kg. Bei einem Bronzepreis von um die 9,50€ pro Kilogramm kostet allein das Material fast 40.000 €. Dazu kommen der Guss, die Montage, der Antrieb und neue Glockenstühle. 

Seit Ende vorigen Jahres läuft die Spendenaktion, die bisher schon eine stattliche Summe gebracht hat. Fast ein Dutzend der kleinen Messingglöckchen, die wir für Spenden ab 100 € verschenken, haben schon ihren neuen Besitzer gefunden. 

Hier noch einmal das Spendenkonto: 

 

Kirchengemeinde Nordstemmen

IBAN: DE32 2595 0130 0027 0894 99

Vermerk: Glockenfond 

 

Heinz Ebeling 

 

Von Bach bis Baltruweit...

...reicht das Repertoire unseres Chores, dessen Leitung ich vor drei Jahren übernommen habe. Wir sind zur Zeit 25 Sängerinnen und Sänger und treffen uns immer dienstags um 19.30 Uhr, um die unterschiedlichsten Stücke einzustudieren. Wir singen Bach und Mozart, aber auch moderne Chormusik aus England sowie Kirchentagslieder.

Unser liebstes Projekt ist das gemeinsame Singen mit dem Chor der St. Michaelsgemeinde. Einmal im Jahr gestalten wir zusammen einen Gottesdienst in St Michael und in St. Johannes. Dazu probt erst jeder Chor für sich. Wenn wir unsere Stücke schon ganz gut können, treffen wir uns einen Tag lang und proben gemeinsam in einem großen ökumenischen Chor mit bis zu 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Da macht das Singen, aber auch das Beisammensein beim Kaffee in der Pause und der mittäglichen Stärkung ganz besonders viel Spaß.

Wer uns mit diesem Projekt noch einmal hören möchte, hat dazu am 26. November 2017 in St. Michael Gelegenheit.

Wenn Sie Lust haben mitzusingen, würden wir uns sehr freuen. Ein Einstieg ist jederzeit möglich, aber eine besonders gute Gelegenheit dazu ist Dienstag, 28. November um 19.30 Uhr. Da üben wir die Adventslieder für den Gottesdienst am 3. Advent anlässlich des Weihnachtsmarktes ein.

Sprechen Sie mich oder unsere Chorsprecherin Ulrike Albers gern an. Wir freuen uns auf Sie!

Jutta Schlesselmann (05121 869385), Ulrike Albers (05069 2474)

Neues Geläut

Unsere drei großen Kirchenglocken werden aller Erfahrung nach nicht mehr sehr lange halten. Sie bestehen aus Gusseisen und läuteten 1948 zum ersten Mal. Sie ersetzten ihre drei Vorgängerinnen, die im 2. Weltkrieg abgegeben werden mussten. Deren Bronze wurde für den "Endsieg" gebraucht.

Schon im Dezember 1045, also sieben Monate nach Kriegsende, machte die Glockengießerei Weule aus Bockenem ein Angebot für drei eiserne Glocken. Drei Jahre später wurden sie geliefert. Sie läuten jetzt seit fast siebzig Jahren und sind bedroht durch Rostfraß und Sprunggefahr. Sie tragen keine Krone (die klassische Aufhängung), keine Inschrift und die Joche und Glockenstühle sind aus Stahlträgern gebaut, statt wie seit Jahrhunderten aus Holz.

Ein neues Geläut wird nach heutigen Schätzungen etwa 180000€ kosten, die Hälfte davon für die Glocken selbst, der Rest für die Glockenstühle, die Antriebe und die Montage.

In der Kirche zeigt ein Modell, wie dieses aussehen könnte. Dort finden Sie einen Folder zu dem Projekt und auch die Möglichkeit zum Einlegen einer Spende. 

Für Spenden ab 100€ schenken wir Ihnen eine solche Messingglocke, hergestellt in einer richtigen Glockengießerei. Natürlich gibt es eine Spendenbescheinigung, auch für kleinere Beträge. Allerdings müssten Sie uns in diesem Fall namentlich bekannt sein. 

Heinz Ebeling

Spenden können Sie auch über unser Spendenkonto:
Kirchengemeinde Nordstemmen
IBAN: DE32 2595 0130 0027 0894 99
BIC: NOLADE21HIK
Vermerk: „Glockenfond“

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