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Stiftung

Wie funktioniert die Stiftung?

Das Stiftungskapital und alle weiteren Zustiftungen werden langfristig angelegt und bleiben unangetastet. Nur die Zinserträge werden zur Verwirklichung des Stiftungszwecks verwendet. Sie stehen also Jahr für Jahr zur Verfügung. Nur wenn das Stiftungskapital kontinuierlich wächst, ist unsere Stiftung auch in Zukunft erfolgreich.

 

Warum ist die Stiftung ein Geschenk an die Zukunft?

Für die kirchengemeindliche Arbeit stehen immer weniger Mittel aus den Kirchensteuern zur Verfügung. Deshalb wird die Stiftung langfristig einen Teil dieser Arbeit in der Kirchengemeinde finanziell sicherstellen. Jährlich werden Projekte ausgewählt, die vom Stiftungsertrag gefördert werden. Zum Beispiel die Jugendarbeit, die Seniorenarbeit, die Musik. Damit sichern wir die Zukunft unserer Gemeinde. Und Sie sehen schon jetzt die Wirkung ihrer Zustiftung.

 

Wie auch Sie Zukunft schenken können!

Sie können in vielerlei Weise aktiv werden:

  • durch eine einmalige Zustiftung
  • oder regelmäßig per Dauerauftrag
  • bei Geburtstagen, Taufe, Trauung oder Konfirmation anstelle von Geschenken
  • eine große Zustiftung lohnt sich privat und geschäftlich: der Staat fördert alle Zustiftungen durch steuerliche Vorteile
  • Als Vermächtnis im Rahmen Ihres Testaments. Stiftungen sind von der Erbschaftssteuer befreit
  • Anlässlich eines Firmenjubiläums können die Glückwünsche Ihrer Geschäftspartner mit einer Zustiftung verbunden werden
  • Statt Kränze auf dem Grab können Sie auch zustiften lassen und so dauerhaft helfen.

Wenn Sie uns unterstützen möchten, können Sie Ihre Zustiftung mit dem Vermerk "Zustiftung"auf unser Spendenkonto 27089499 der Sparkasse Hildesheim BLZ 259 501 30 überweisen.

Wenn Sie Fragen zur Stiftung haben, senden Sie diese bitte an die Mail-Adresse der Stiftung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ein Eindruck von Pastor i.R. Hallwaß, in dessen Amtszeit die Stiftungsgründung fiel:

„Ich erzähle gern, wie viele Menschen ehrenamtlich ihre Ideen, Gaben, Zeit und
Kraft in die Gemeinde einbringen. Und wie viele Menschen dies mit Spenden unterstützen. Wenn ich dann noch ausführe, was in den vergangenen Jahren auf diese Weise geschafft werden konnte, ist das Staunen groß.

Als Pastor sehe ich sehr deutlich einerseits eine Fülle anstehender Aufgaben und andererseits die abnehmende Finanzkraft der Kirche. Aber mir ist dabei überhaupt nicht bange. Aufgrund meiner Erfahrungen bin ich zuversichtlich, dass in dieser Gemeinde auch weiterhin vieles verwirklicht werden kann, was zunächst undenkbar erschien. Unter anderem vertraue ich darauf, dass viele Menschen der St. Johannisstiftung durch Zustiftungen "Dünger“ zuführen. So
wird sie kräftig wachsen und vielfältig Früchte tragen.

Pfingstmontagsgrillen auf dem Kirchbrink

Schönes Wetter – viele Gäste – tolle Helfer und kein Stück Fleisch übrig

Am Pfingstmontag 2017 war es wieder soweit: Das jährliche Grillen der St. Johannis Stiftung nach dem Gottesdienst stand um 18.00 Uhr an. Wie jedes Jahr war die spannende Frage für die Kuratoriumsmitglieder: Wo bauen wir die Tische und Stühle auf? Geht es auf dem Kirchbrink oder müssen wir aufgrund des Wetters, wie im letzten Jahr, in den Johannissaal ausweichen? Nach kurzer, intensiver Erörterung der verschiedenen Wetterprognosen haben wir uns für einen Blick an das himmlische Firmament entschieden und die dortigen positiven Aussichten mit dem Ergebnis gedeutet: Wir machen es draußen!

Nun war der Aufbau zu leisten. In den Jahren zuvor waren Bierzeltgarnituren das Maß aller Dinge für die Zusammenkunft unter freiem Himmel. Dieses Jahr hatte ein Kuratoriumsmitglied spontan die Idee, dass wir einfach die Tische und Stühle aus dem Haus Holekamp draußen aufbauen. Grandios! Kein aufwendiges Herantransportieren von Bierzelttischen und –bänken, sondern einfach ein Heraustragen der größeren Tische und der bequemeren Stühle aus den nahen Räumlichkeiten des Hauses Holekamp. Und dabei hatten wir dann noch tatkräftige Hilfe. Drei Praktikanten des diesjährigen Konfirmandenkurses haben uns Kuratoriumsmitgliedern den Aufbau sehr leicht gemacht. Bjarne Baensch, Niklas Kraft und Mika Freitag haben Tische und Stühle getragen, die Getränke auf Tischen und im eigens herbeigeschaftten Kühlschrank geordnet und noch vieles mehr beim Aufbau geschafft.

Die Arbeit hat sich gelohnt. Der Geruch von frisch gegrilltem Fleisch und Würsten, die bequemen Stühle, genügend Abstellfläche auf den Tischen oder einfach die gemütliche Atmosphäre an dem lauen Juniabend auf dem Kirchbrink haben dafür gesorgt, dass kein Sitzplatz frei blieb. Die Versorgung der Gäste klappte dieses Jahr auch dank der schon erwähnten Praktikanten außerordentlich gut. Kein Wunsch blieb offen und das vorbereitete Grillgut konnte bis zum letzten Stück an den Mann bzw. die Frau gebracht werden. 

Alle, die nicht dabei gewesen sind, haben etwas verpasst. Aber es gibt eine neue Chance. Schon im Herbstfindet wieder eine gesellige Veranstaltung nach dem Erntedankgottesdienst auf dem Kirchbrink statt. Im Rahmen des „Schlachtefest“ am 01.10.2017 wird wieder in gemütlicher Runde aufgetischt. Wir freuen uns über jede und jeden, die oder der die Gelegenheit wahrnimmt, sich bei guten Gesprächen, in netter Runde auszutauschen. Sie haben bei der Veranstaltung auch die Gelegenheit, Ihre Spendenspar(Schlacht-) schweine abzugeben und im Rahmen der Veranstaltung zu erfahren, wieviel Geld insgesamt wieder gesammelt wurde.

Also, notieren Sie sich den Termin des Erntedankfestes und schauen Sie einfach vorbei! Wir freuen uns, wenn Sie kommen. 

An dieser Stelle möchte sich das Kuratorium der St. Johannis Stiftung bei den Konfi-Praktikanten Bjarne Baensch, Niklas Kraft und Mika Freitag noch einmal recht herzlich für die Hilfe beim Pfingstgrillen bedanken. Übrigens, Unterstützung können wir immer gebrauchen. 

 

 

Kommen Sie an Bord unseres Stiftungsjets – es gibt eine Schallmauer zu durchbrechen!

Wahnsinn, wir sind so stolz auf unsere Gemeinde. Am Start – vor fast zehn Jahren – ging Pastor Hallwass mit der Idee hausieren, eine Stiftung zu gründen. Gemeinsam mit dem Kirchenvorstand machte er sich auf die Suche, um neun Personen für das Kuratorium derselben zu casten. Ich war am Ende eine dieser Personen. Wie wahrscheinlich auch meine neuen Kollegen, war ich mir anfangs recht unsicher, was da wohl auf mich zukommt. Und was ist überhaupt ein Kuratorium? Wer kümmert sich um die Satzung, die eine Stiftung haben muss. Welche Aktionen wollen wir durchführen, um Geldmittel einzusammeln? Wie können wir Gemeindeglieder an uns binden? Wie oft treffen wir uns? Im Nachhinein war alles eigentlich gar nicht so schwer. Die späteren Mitglieder des Kuratoriums wurden sorgfältig vom Kirchenvorstand ausgesucht. Es waren Leute beiderlei Geschlechtes dabei. Die eine konnte gut organisieren, der andere war gut im Schreiben, einige sind handwerklich gut drauf, die anderen in der Theorie. So stand bald der Wortlaut der Satzung fest, es wurde ein Logo entwickelt, der Weihnachtsmarkt wurde aus der Taufe gehoben, es gab viele Veranstaltungen wie Bälle, Weinproben, Schlachtefeste und mittlerweile 9 (!) Weihnachtsmärkte auf dem Kirchbrink – immer am 3. Advent. 

Wir sponserten viele Projekte. Die Jugend freute sich über ein gemeinsames Outfit in Form von Sweatshirts. Es wurden Freizeiten unterstützt. Die Technik für Veranstaltungen in der Kirche wurde aufgepeppt. Es gab einen Zuschuss zum neuen Abendmahlskelch. Die Anschaffung einer Ikone für die Sakristei oder die Finanzierung eines neuen Kirchenbusses erhielt unsere Unterstützung. Natürlich ist diese Aufzählung nicht vollständig. Aktuell haben wir gut 220.000,- € auf unserem Stiftungskonto. Das hätten wir uns anfangs wirklich nie vorstellen können. Nun wird von der Landeskirche ab Mitte dieses Jahres erneut eine Bonizierungsaktion aufgelegt – sie ist auf zwei Jahre befristet. Innerhalb dieser Zeitspanne gibt sie, die Landeskirche, für drei gestiftete Euros einen Euro dazu. Wir sind ganz euphorisch und wollen vielleicht bald die Schallmauer von 275.000,- € durchbrechen. Fliegen Sie mit? 

Achim Bothmann 

 

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